Wenn funktionieren zur Gewohnheit wird – Ein Rückblick auf Stress und Selfleadership

Stress zeigt sich nicht nur im Aussen
Stress entsteht nicht nur durch volle Kalender oder hohe Erwartungen von aussen.
Er entsteht oft dort, wo der innere Antreiber dauerhaft aktiv bleibt.
Weiterdenken.
Weiterfunktionieren.
Wach bleiben, auch wenn eigentlich Raum für Pause da wäre.
Leistung fühlt sich sicher an. Innehalten oft nicht. Selbstführung beginnt genau an dieser Stelle. Nicht mit Veränderung, sondern mit Wahrnehmung.
Ein Rückblick mit klaren Fragen
Nimm dir einen Moment und beantworte die folgenden Fragen für dich.
Ohne Bewertung. Ohne Optimierung.
Was hat dich 2025 tatsächlich gestresst?
Nicht einzelne Spitzen, sondern das, was sich immer wieder gezeigt hat.
In welchen Situationen war dein innerer Antreiber besonders präsent?
Zum Beispiel bei Verantwortung, Entscheidungen, Erwartungen oder deinem eigenen Anspruch.
Wann bist du weitergegangen, obwohl dein Körper Signale geschickt hat?
Unruhe, schlechter Schlaf, innere Anspannung, emotionale Erschöpfung.
Was hat dich mehr Energie gekostet: Die Aufgabe selbst oder das ständige innere Wachbleiben dabei?
Wo hast du funktioniert, obwohl ein Teil von dir langsamer wollte?
Nicht aus Zwang, sondern weil Leistung sich vertrauter angefühlt hat als Innehalten.
Wann und wie oft hast du Ja gesagt, obwohl du Nein gemeint hast?
Selfleadership ist kein Optimierungsprojekt
Diese Fragen verlangen keine schnellen Antworten.
Sie wollen auch nichts reparieren.
Selfleadership zeigt sich nicht darin, alles im Griff zu haben.
Sondern darin, ehrlich hinzusehen, wie innerer Druck entsteht und sich aufbaut.
Nicht jede Spannung ist ein Problem.
Aber jede ignorierte Spannung wird irgendwann eines.
Zum Abschluss eine einfache Standortbestimmung:
Wenn du dein Jahr 2025 in Bezug auf Stress mit einer Zahl beschreiben müsstest
Wo lag dein innerer Druck auf einer Skala von 1 bis 10.
Diese Zahl ist keine Diagnose.
Sie ist ein Ausgangspunkt.
Wenn sich dein Verhältnis zu Stress 2026 verändern soll, beginnt das nicht mit mehr Disziplin, sondern mit bewusster Selbstführung.
Wenn du dafür Raum brauchst, melde dich für ein kostenloses Gespräch und Infos zur Selfcare Community.
Ein ruhiger Einstieg, um hinzuschauen, was dein System wirklich braucht.


